Ein kleines Projekt zwischendurch, einfach zum geniessen, wie etwas unter meinen Händen entsteht. Ohne Zeitdruck, ohne Zwang.
Die letzten Tage war ich nicht sehr im Flow. Anstatt Freude am Machen zu haben, verkrümelte ich mich am liebsten irgendwohin um einfach ein bisschen belangloses Zeug zu lesen.
Inspiration
Heute Morgen kam eine Freundin vorbei um für ihre Nadelgefilzten Füchse und Eichörnchen Wolle zu holen, die sie bei mir bestellt hatte. Und das hat bei mir gefunkt.

Wenn mein Energielevel tief ist, streiche ich möglichst alles Müssen. Und ein Eichörnchen zu filzen, das fühlte sich nach einem Genussprojekt an. Vielleicht weil ich es eigentlich nicht vor hatte. Vielleicht weil es einen kleinen Ausbruch versprach, nicht produktiv zu sein, nicht Zeit zu „nutzen“.
Das Eichörnchen
Ungefähr einen halben Nachmittag habe ich am Eichörnchen gearbeitet und wieder mal habe ich mich völlig in den Dimensionen Vertan. „Geplant“, wenn man bei Wolle schnappen und losnadeln von Plan reden kann, war ein ca 5cm grosses Eichörnchen. Es wurde aber Lebensgross. Auch ok.

Die Wolle dafür habe ich letzte Woche aus der Wolle unserer Saasen Mutten hergestellt. Gewaschen, gefärbt, kardiert. Ich finde die Wolle dieser SpezieRara Schafe sehr angenehm zum filzen.
Ein Einblick in die Herstellung der Kardenvliese für dieses Eichörnchen: Kardieren und Art Yarn
Ich weiss noch nicht ganz genau, wie ich das Eichörnchen dann am Ende auf das Holz montiere. Aber das wird schon.




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